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Vorwurf lautet auf gefährliche Körperverletzung
Mannheim. Die umstrittene Mannheimer Rockband Böhse Onkelz ist erneut ins Visier der Justiz geraten. Wie die Staatsanwaltschaft Mannheim mitteilte, wird gegen die Band wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Dabei soll ein junger Skinhead vor dem Auftritt der Band in Mannheim Ende Mai angegriffen und erheblich verletzt worden sein. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Mannheim wollte nicht sagen, gegen wen aus der Rock-Truppe sich das Verfahren konkret richtet. Das Opfer, ein 17-Jähriger aus Bellheim (Kreis Südliche Weinstraße), hatte vor der Maimarkthalle Unterschriften für die rechtsextreme NPD gesammelt. Dabei war er vom Sicherheitsdienst der Gruppe erwischt und zu den Musikern gebracht worden. Ein Mitglied der Band soll mit einem Gummiknüppel auf den jungen Mann eingeprügelt haben.
Die 1979 gegründete Band Böhse Onkelz gelten als eine der umstrittensten Bands im deutschsprachigen Raum, die mit ihrem derben Stadionrock die größten Hallen füllen. Ihre Vergangenheit bezeichnen sie selbst als Jugendsünde. Inzwischen beteiligten sie sich selbst an "Rock gegen Rechts"-Veranstaltungen. Viele Künstler nehmen der Band aber ihren Wandel nicht ab. (dpa)
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