Warning: include() [function.include]: URL file-access is disabled in the server configuration in /kunden/nobody/rp-hosting/28/29/htdocs/tioz.de/website/boehseonkelz/alben/hsdo_1998.php on line 275

Warning: include(http://www.3tioz.de/website/php/menu.php3) [function.include]: failed to open stream: no suitable wrapper could be found in /kunden/nobody/rp-hosting/28/29/htdocs/tioz.de/website/boehseonkelz/alben/hsdo_1998.php on line 275

Warning: include() [function.include]: Failed opening 'http://www.3tioz.de/website/php/menu.php3' for inclusion (include_path='.:/usr/local/lib/php') in /kunden/nobody/rp-hosting/28/29/htdocs/tioz.de/website/boehseonkelz/alben/hsdo_1998.php on line 275
 
 


Hier sind die Onkelz

Besprechung der CD folgt!

 

Hier sind die Onkelz

Hier sind neue fromme Lieder von den Engeln in Zivil,
nichts ist uns heilig, kein Seitenhieb zuviel,
hier sind Reime aus dem Leben, Lieder wie Orkane,
Rythmen, die das Land bewegen, mehr als nur Schikane.

Chor:
Fahr mit uns in den Himmel, wir ebnen Dir den Weg,
wir öffnen Dir die Augen, wir zeigen Dir wie's geht.
Hier sind die Onkelz, schnall Dich an.
Warum willst Du laufen, wenn Du fliegen kannst?

Hier sind neue Schweinereien von dem Feindbild Nummer eins,
Ihr solltet uns belohnen, sonst hättet Ihr keins.
Ja, wir bringen dieses Land dem Tod ein bischen näher,
wir sind geistige Verführer, Kopfverdreher.

Chor

Was lange währt, wird endlich gut, denn nie war'n wir besser,
Ihr hört uns nicht aus Zufall, wir sind schärfer als Dein Messer.
Flüssiger Wahnsinn, ein Schluck Poesie,
eine Überdosis Onkelz, und Du mußt in Therapie.

 

Finde die Wahrheit

Ich rieche Angst, ich rieche Korruption,
erlahmten Glauben, Resignation.
Ich rieche eine kranke, eine kranke, müde Welt.
Ich rieche Gier, die Gier nach Geld.

Ich rieche Böses, und Bitterkeit befällt mich.
Das Leben stinkt, es stinkt gewaltig.

Finde die Wahrheit, hab keine Angst.
Finde die Wahrheit, solange Du noch kannst.
Denn die Wege sind lang, und selbst der Tod ist nicht ihr Ende.
Wach endlich auf, reich mir die Hände - werde Legende.

Ich laufe durch die Straßen und alles was ich seh
sind verlorene Seelen, gesichtslose Armeen,
korrupte Bullen, Schulen voll Idioten,
die falschen Götter, die falschen Drogen.

Ich seh die Armut der Reichen, ihre Ketten aus Gold,
den Schatten des Himmels, eine Lanschaft in Moll.

zurück nach oben

Danke für nichts

Auf einmal mögt Ihr uns, wie kann das sein?
Gepusht wird was verkauft, schließt das uns ein?
Gestern noch verschwiegen, heute auf'm Cover
Morgen Mamas Liebling, Futter für die Gaffer?

Du bist nicht wie ich, wie kannst Du für mich reden?
Du weißt nicht wie ich denke, ich lebe mein eigenes Leben
Du weißt nicht wo ich herkomm, selbst Wenn Du es weißt
Du weißt nicht wie ich fühle, du weißt nicht was es heißt...
Ich zu sein

Komm und sag mir was ich meine, komm und sag mir wer ich bin
Analysiere mich, finde nichts und bleibe ein dummes Kind

Wir sind noch lange, noch lange keine Freunde
Wir sind noch lange nicht soweit Danke für nichts
Du hilfst mir Dich zu hassen
Danke für nichts, Danke für nichts

Ändert Euren Namen, sagst Du, ändere Deinen!
Nur weil Du alles besser weißt, gang ich nicht an zu schleimen
Nichts würde sich ändern, nicht in Tagen, nicht in Jahren
Die Wahrheit ist in Dir, und nicht in Deinem Namen

 

Ich

Ich sitze nicht hier und schweige, ich lebe nicht in Angst,
ich kann auch anders, ich kann das, was Du nicht kannst.
Ich trag mein innerstes nach außen, damit auch Ihr es seht,
um Euch zu zeigen, daß es, daß es anders geht.

Ich laufe gegen Mauern, ich laß mich nicht kontrollieren,
ich laß mich nicht benutzen und nicht von Blinden führen.
Nichts bringt mich zum Schweigen, nicht wenn ich dazu steh.
Ich will mindestens die Welt verändern, bevor - bevor ich geh.

Ein Abend mit mir setzt Deinen Geist in Bewegung.
Wie ein vergifteter Pfeil, eine geistige Blähung.
Ich bin ein Antidepressirum, Depressionsdiät.
Wenn ich Euch nicht mehr helfen kann, ist's sowieso zu spät.

Ich laufe gegen Mauern, ich laß mich nicht kontrollieren,
ich laß mich nicht benutzen und nicht von Blinden führen.
Nichts bringt mich zum Schweigen, nicht wenn ich dazu steh.
Ich will mindestens die Welt verändern, bevor - bevor ich geh.

Ich laufe gegen Mauern, ich laß mich nicht kontrollieren,
ich laß mich nicht verarschen, und nicht von Blinden führen.
Ich kann eigenständig denken, ich zweifle nicht.
Ihr steht im Dunkeln, und ich, und ich im Licht, und ich im Licht.

zurück nach oben

Nichts ist für immer da

Ein leerer Bauch, Ein wilder Blick.
Das Herz verhärtet, Den Kopf im Strick.
Ein Tag wie jeder andere. Ohne Liebe, ohne Glück.
Ein Schritt nach vorne, Zwei zurück.

Doch-
Nichts hat Bestand. Nicht mal das Leid.
Und selbst die größte Scheiße Geht mal vorbei.

Laß es zu - daß die Zeit sich um dich kümmert.
Hör mir zu - mach es nicht noch schlimmer.
Denn es gibt'n neuen Morgen, 'nen neuen Tag, ein neues Jahr.
Der Schmerz hat dich belogen, nichts ist für immer da.

Die Angst vor Schlimmerem treibt dich voran.
Denn alles, was du sahst, von Anfang an -
waren kleine Tragödien von Liebe und Tod,
von Armut und Elend, von Sehnsucht und Not.

Wer nichts wagt, kann nichts verlieren


Du bist die Wolke, die den Mond verdunkelt, bedauernswert,
toter als Tod, weil lebendig, doch leer.
Mit 30 schon gestorben, mit 70 erst begraben,
ohne eigenen Willen, ohne zu wagen

Du bist zu schwach, zu schwach um Nein zu sagen,
doch stark genug, um Deine Frau zu schlagen.

Chor:
Du stehst für alles, was ich nicht will, Du kotzt mich an,
Du bist so Kacke, daß nicht mal ich's beschreiben kann.
Du sitzt still auf Deinem Arsch, ganz egal was auch passiert,
denn wer nichts wagt, kann nichts verlieren.

Dein Feuer ist erloschen, Deine Flügel sind verkümmert,
von keinem Traum gestört, steht Du vor Deinen Trümmern.
So wartest Du aufs Ende, und verschwendest Deine Zeit,
dann darfst Du Dich nicht wundern, wenn niemand um Dich weint.
Du bist nichts, und Du wirst es immer bleiben
von keinem Gott erhört, ohne zu leiden.

 

Ich mache was ich will

Ich weiß, es ist nicht leicht, wenn man seine Ziele nicht erreicht.
Ich kenne dein Problem, ich kann dich gut verstehen.
Doch wenn du wirklich lebst, wenn du für deine Wahrheit gehst,
wenn du wirklich an dich glaubst, bekommst du alles, was du brauchst.

Chor:
Ich mache, was ich will, ich tue das, woran ich glaube.
Ich lebe meine Wahrheit, ich traue meinen Augen.
Ich gehöre meinen Worten, nur mir selbst.
Ich mache was ich will, ich mache das, was mir gefällt.

Ich rede nicht von Geld, sondern von dem, was wirklich zählt.
Nicht von kleinem Glück, halt mich für verrückt.
Doch ich weiß, wovon ich rede, ich weiß, warum ich lebe.
Du bist das, was du daraus machst, und du bekommst, was du erschaffst.

Und wenn ich tausendmal verliere, wenn ich dafür krepiere,
du machst mir keine Angst, ich tue nichts, was du verlangst.
Ich gehöre meinen Worten, meinen Worten, meinen Liedern,
und falls du meine Sprache sprichst, sehen wir uns wieder.

zurück nach oben

Du kannst alles haben

Willst Du meine Einsamkeit und das was sie in mir weckt?
Willst Du meine Sorgen, Den Haß, der in mir steckt?
Laß mich Dein Leben komplizieren, sag einfach ja.
Wir tauschen Ringe, und ich bin immer für Dich da.

Du kannst alles haben. Du kannst alles haben.
Du kannst alles haben, alles, was Du willst.

Willst Du mein Blut, willst Du meine Tränen?
Willst Du Dich verlieren, willst Du mein Leben?
Soll ich für Dich singen oder für Dich töten geh'n?
Soll ich für Dich lügen, willst Du im Regen steh'n?

Ich glaub', Du liebst mich nicht. Ich glaub', Du liebst mich nicht.
Ich glaub', Du liebst mich nicht. Ich bin wohl nicht der richtige für Dich.

Willst Du meine Launen, ertrag mich, wenn Du kannst.
Willst Du meine Schatten, den Abszess aus Furcht und Angst?
Willst Du meine ganze, meine ganze Existenz?
Willst Du meine Lügen, alles das, was Du nicht kennst?

 

Viel zu jung

Du wirst gefickt von Deinem Vater, von Deinem eigenen Fleisch und Blut.
Du leidest Qualen, ihm tut es gut.
Warum tut er das, warum tut er Dir das an?
Ist das seine Liebe, macht es ihn zum Mann?

Du ekelst Dich vor ihm, vor seinem Speichel, seinen Küssen,
vor Hand auf Deinem Schoss, vor der Hand auf Deinen Brüsten.
Wenn das seine Liebe ist - ist er ein Idiot.
Wenn das das Leben ist, wünscht Du Dir den Tod.

Du bist doch noch so jung - viel zu jung.
Du bist doch noch so jung - viel zu jung, viel zu jung.
Du weißt nicht, was geschieht, Du weißt nicht warum,
Du möchtest schreien, doch Du bleibst stumm.

Nachts weinst Du in Dein Kissen, Du fürchtest Dich vor Ihm,
davor, daß er in Dir kommt, vor seinem Spiel.
Du wirst damit nicht fertig, Du kannst Dich nicht dagegen wehren,
Du kannst es keinem sagen, Du schämst Dich viel zu sehr.

zurück nach oben

Das Problem bist Du

Ich starre auf mein Bild und lese in mir selbst,
aus dem Legendenbuch, aus meiner Welt.
Ich wußte nicht wohin ich ging, nicht mal, wo ich war.
Wie ein Schiff ohne Ruder - nichts war klar.

Sie nannten mich Idiot, weil ich die Schule haßte.
Sie sperrten mich ein, weil ich ihnen nicht passte.
Ich lebte vom Verbrechen, von kleinen Hehlereien.
Ich hatte "schlechte" Gesellschaft und zu viele Schlägereien.

Chor:
Ich will Dich nicht belehren, Du bist selber alt genug.
Doch es ist traurig, aber wahr - das Problem bist Du.
Die Hölle ist in Dir, und kein Ort, an den man geht.
Unsere Hölle schaffen wir - und nicht der, der vor uns steht.

Zu viele Drogen, zu viele Schlägereien.
Ich war nicht immer Sieger, aber viel zu oft dabei.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn Knochen splittern.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Hände zittern.

Doch ist es nicht der Schmerz, der mir Sorgen macht.
Es ist die Hölle, die Du Dir schaffst.
Denn jeder kann zaubern, seine Ziele erreichen.
Du mußt es nur wollen, Du stellst die Weichen!

Refrain

 

Laßt es uns tun

Um unsere Köpfe schwirrt kein Heiligenschein.
Doch wir sind immer noch reiner, als ihr glaubt zu sein.
Denn wir sind, wir sind Teil eines göttlichen Plans.
Wir sind hart, aber herzlich - Phänomenal.
Wir sind menschliche Tiere, pure Energie.

Laßt es uns tun.
Laßt und das Land verderben.
Laßt uns die Kugeln spüren.
Laßt uns in Freiheit sterben.

Wir sind kein krankes Organ. Ihr könnt uns nicht entfernen.
Mythologien brauchen lange, bis sie sterben.
Tötem mich - doch was tötet Dämonen?
Nichts tötet die Onkelz. Nichts kann uns enttrohnen.
Denn - Helden leben lange, doch Legenden sterben nie.

zurück nach oben

H

Mit jedem Tag wurden Die Schatten länger,
Die Tage kürzer, Die Kreise enger.
Freunde gingen, Die Einsamkeit kam.
Ja, selbst die Engel Verschwanden irgendwann.
Denn mein Leben lag in Scherben, Hatte seinen Sinn verloren
Ich spürte nur gefrorene Leere. Ich fühlte mich wie totgeboren.

Ich kostete den bitteren Geschmack der Sterblichkeit.
Ich wollte es beenden. Fast war es soweit.
Ich vergiftete mich selbst, Doch ich hab es überlebt.
Ich verbrannte meine Brücken.
Ich weißt nicht, ob ihr versteht.
Ich wollt 'nen Fensterplatz im Himmel.
Doch ich schaffte seinen Schatten.
Ich tötete jedes Gefühl - Alles, was ich hatte.

Jetzt wo ich clean bin, wird mir alles klar.
Jetzt wo ich clean bin, weiß ich, wo ich war.
Es riß mich fort in eine andere Zeit, in andre Welten.
Ich floh vor mir, vor meinem Hirn Und meinen Ängsten
Durch die Mauern des Bewußtseins In das Reich des Vergessens,
Im nie endenden Rausch, vom Heroin besessen.

Vom "H" besessen.

 


vorherige platte
naechste platte
uebersicht  [alle alben]

 

Hier sind die Onkelz
Virgin 1998


Hier sind die Onkelz
Finde die Wahrheit
Danke für nichts
Ich
Nichts ist für immer da
Wer nichts wagt, kann nichts verlieren
Ich mache was ich will
Du kannst alles haben
Viel zu jung
Das Problem bist Du
Laßt es uns tun
H